Burnout

girl-1064659_640Burnout: „ausgebrannt sein“

Sätze wie: „ ich kann nicht mehr…“, „ ich habe keine Kraft mehr..“, „ ich fühle mich leer…“, „ was tue ich hier eigentlich…“, „ich brauche dringend Urlaub..“

Burnout ist in unserer heutigen Gesellschaft zum Glück kein Tabuthema mehr.

Immer mehr Menschen erleiden diese Krankheit. Oft ist es sehr schwierig für das Umfeld, diese Krankheit zu erkennen und zu akzeptieren. Auch für den Betroffenen selber ist es oft nicht leicht, sich diese Krankheit bewusst zu machen und selber einzugestehen, dass er Hilfe und Unterstützung braucht. Ein burnout ist für Außenstehende und Betroffene oft schwierig zu erkennen, da die Symptome sehr vielfältig sein und oft diffus erscheinen können.

Auch lässt sich diese Krankheit in verschiedene Phasen unterteilen und bestimmte Merkmale sind richtungsweisend. Die drei Hauptmerkmale sind die emotionale Erschöpfung, die Depersonalisation und die abnehmende Leistungsfähigkeit.

Hinter der emotionalen Erschöpfung stehen die oben genannten Sätze, wie „ ich kann nicht mehr..“ das Leben und die Tätigkeiten werden in Frage gestellt.

Hinter der Depersonalisation steckt ein stark vermindertes Engagement und Interesse an den Kontaktpersonen des alltäglichen Lebens, wie z.B. dem Partner, der Familie, Kollegen/Mitarbeitern, Freunden…Der Betroffene zieht sich zurück und meidet den Kontakt, gleichzeitig wird Perfektionismus im Handeln angestrebt. Dieser Versuch erzeugt permanenten Druck.

Hinter dem dritten Merkmal steckt die abnehmende Leistungsfähigkeit. Diese ist zunächst schwierig zu erkennen, da vorher der Perfektionismus steht und alle „Lebensaufgaben“ akribisch, besonders aktiv mit hohem Leistungseinsatz erfüllt werden „müssen“. Der Betroffene befindet sich in einem „Hamsterrad“ und funktioniert…bis zu einem gewissen Grad.

Auch können sich bei burnout viele weitere körperlich kompensierte Symptome finden lassen, wie z.B. : vermehrte Infektionen (das Immunsystem ist geschwächt), Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen (“Bandscheibenvorfall”), Muskelschmerzen, Schlafstörungen, sexuelle Unlust, Schwindel, Tinnitus, Herzrasen und Enge in der Brust, Panikattacken, chronische Müdigkeit und Erschöpfung, Verdauungsbeschwerden, Zähneknirschen, uvm